Umweltfreundliche Anlagen  
Ziele aller Arbeitsabläufe in einem Feuerverzinkungsbetrieb ist es, mit den vorhandenen Werk- und Hilfsstoffen möglichst sparsam umzugehen. Erfreulicherweise decken sich hier ökonomische Ziele und Forderungen seitens des Umweltschutzes. Die in den Betrieben anfallenden Reststoffe werden überwiegend in den Verarbeitungsprozess zurückgeführt oder in anderen industriellen Prozessen weiterverbreitet. In immer stärkerem Maße trifft dies für die meisten Prozessschritte bereits zu.
Überall dort, wo er möglich ist, wird das Brauchwasser wiederaufbereitet und wiederverwendet. Die Wärmeenergie, die für die Badheizung benötigt wird, kann durch Wärmetauscher zum Teil zurückgewonnen und für andere Zwecke, beispielsweise zur Beheizung von Behandlungsbädern, Trockenöfen oder Betriebsräumen, genutzt werden.

Arbeits- und Umweltschutz  
Am deutlichsten sind die Maßnahmen zum Schutz der Arbeitsplätze und der Umwelt im Bereich der Verzinkungsbäder sichtbar. Moderne Anlagen verfügen über Systeme zur direkten Erfassung der Emissionen am Verzinkungsbad. Randabsaugungen mit optimaler Technik können mehr als 95% des entstehenden Rauches absaugen. Komplett gasgekapselte Anlagen, mit einer geschlossenen Einhausung versehen, sind fast rauchfrei. Die Filteranlagen sind in der Lage, die Abluft bis auf winzige Mengen Feststoffe zu reinigen. So werden die Anforderungen durch geltende Vorschriften und Richtlinien ( z. B. TA-Luft, Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft) an die Grenzwerte von 10 mg/m3 an Stäuben und von 20 mg/m3 an gasförmige Chlorverbindungen nicht nur sicher eingehalten, sondern deutlich unterschritten. Das die Umrüstung der Feuerverzinkungsbetriebe sehr hohe Kosten verursacht hat, zeigen die Zahlen für das Gebiet der alten Bundesländer der BRD. Allein für die Reinhaltung der Luft wurden von den Feuerverzinkereien bisher mehr als 100 Millionen DM ausgegeben.